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Kosten

Bei Ihrer Entscheidung, einen Rechtsanwalt zu beauftragen, sollten Sie den hierdurch anfallenden Kosten Ihren wirtschaftlichen und persönlichen Nutzen gegenüberstellen. Nicht ohne Grund weist der Deutsche Anwaltsverein darauf hin: Ein Anwalt kostet weniger als kein Anwalt.

Uns begegnet oft die Vorstellung, Anwaltskosten seien nicht transparent und daher nicht berechenbar. Viele hält dies davon ab, eine kompetente Beratung in Anspruch zu nehmen, obwohl ihnen hierdurch erhebliche Nachteile entstehen. Dabei sind die Kosten in vielen Fällen nicht so hoch, wie dies vielleicht angenommen wird. Wir erläutern Ihnen gern unsere Vergütung, die wir nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz oder auf Grundlage einer individuellen Vergütungsvereinbarung abrechnen.

Sind Sie rechtschutzversichert, können Sie Ihren Schadensfall über die Schadensabteilung des Rechtschutzversicherers oder über Ihren Versicherungsvertreter melden. Gern übernehmen wir für Sie die Schadenmeldung und Korrespondenz mit Ihrem Rechtsschutzversicherer.

Unter Umständen besteht auch die Möglichkeit, in außergerichtlichen Angelegenheiten Beratungshilfe oder in gerichtlichen Angelegenheiten Prozesskostenhilfe zu beantragen.

 


 

Prozesskostenhilfe

Wer nicht über ausreichendes Einkommen oder Vermögen verfügt, um die Kosten eines Gerichtsverfahrens aufzubringen, dem gewährt der Staat auf Antrag Prozesskostenhilfe.

Möglich ist dies in Verfahren vor Zivilgerichten, Arbeitsgerichten, Sozialgerichten und Verwaltungsgerichten. In Strafsachen ist dies nur möglich, wenn man als Nebenkläger auftritt oder man im Strafverfahren als Opfer Schadensersatz geltend macht.

Prozesskostenhilfe kann man sowohl als Kläger als auch als Beklagter erhalten.

Zum einen muss nachgewiesen werden, dass man aus finanziellen Gründen die entstehenden Kosten nicht aufzubringen kann. Hierzu muss ein Formular ausgefüllt werden und die Nachweise in Kopie beigefügt werden. Obwohl dies nicht ausdrücklich auf den Formularen gefordert wird, verlangen die Gerichte, die Kontoauszüge der letzten drei Monate beizufügen. Wenn wir für Sie ein Verfahren auf Prozesskostenhilfebasis führen sollen, bitten wir Sie, dieses Formular ausgefüllt und mit den entsprechenden Belegen zu Ihrem Besprechungstermin mitzubringen. Ob bei Ihrem Einkommen und Vermögen Prozesskostenhilfe in Betracht kommt, können Sie unverbindlich hier (www.pkh-fix.de) berechnen lassen. Bitte beachten Sie, dass wir für die Richtigkeit dieses externen Links keinerlei Gewähr übernehmen können.

Die Prozesskostenhilfe beantragen wir für Sie. Hierzu ist neben dem Nachweis Ihrer finanziellen Situation auch erforderlich, die Erfolgsaussichten zu begründen.

Prozesskostenhilfe deckt zunächst die Gebühren des eigenen Rechtsanwaltes. Ist man verpflichtet, Gerichtskosten oder Kosten für einen gerichtlichen Gutachter vorzuschießen, werden diese ebenfalls vom Staat übernommen.

Wird allerdings ein Verfahren verloren, ist man gleichwohl verpflichtet, die gegnerischen Rechtsanwaltskosten und, sofern dieser Gerichtskosten oder Auslagen aufwenden musste, ihm diese zu erstatten. Eine Ausnahme hiervon gilt in erster Instanz vor den Arbeitsgerichten, wo gegnerische Kosten unabhängig vom Verfahrensausgang nicht zu erstatten sind. Zu beachten ist weiter, dass sich Behörden in sozialgerichtlichen und verwaltungsgerichtlichen Verfahren in der Regel nicht anwaltlich vertreten lassen und daher meist keine Kosten zu erstatten sind, auch wenn man verloren hat. In den meisten Sozialgerichtsverfahren, nämlich dann, wenn man als Leistungsempfänger oder als Versicherter klagt, entstehen keine Gerichtskosten.

Prozesskostenhilfe ist kein bedingungsloses Geschenk des Staates, sondern gleicht eher einem Darlehen. Der Staat behält sich vor, bis zu vier Jahren nach Beendigung des Verfahrens nachzuprüfen, ob sich die finanziellen Verhältnisse so gebessert haben, dass nun eine ratenweise oder gar sofortige Rückzahlung zumutbar ist.

Wir beraten Sie gern über alle Fragen zur Prozesskostenhilfe.

 


 

Beratungshilfe

Wenn Sie uns einen Berechtigungsschein für Beratungshilfe vorlegen, beraten und vertreten wir Sie außergerichtlich für eine Selbstbeteiligung von 10,00 €.

Einen Berechtigungsschein für Beratungshilfe können Sie bei dem für Sie örtlich zuständigen Amtsgericht persönlich oder schriftlich beantragen. Hierzu müssen Sie dieses Formular ausfüllen und die geforderten Belege beifügen. Bitte legen Sie ebenfalls die Unterlagen vor, aus denen sich Ihr rechtliches Anliegen ergibt. Sofern Sie den Antrag schriftlich stellen, empfiehlt es sich, zunächst nur Kopien vorzulegen.

Beratungshilfe wird gewährt, wenn man sein Anliegen nicht selbst oder durch geeignete kostenlose Beratungsstellen nicht klären kann. Immer dann, wenn jemand, der sich einen Rechtsanwalt selbst leisten kann, vernünftigerweise auch einen beauftragen würde, ist Beratungshilfe zu bewilligen.

Weitere Voraussetzung ist, dass das eigene Einkommen und Vermögen nicht ausreicht, um die anfallenden Kosten zu decken. Dies ist gegeben, wenn für ein gerichtliches Verfahren Prozesskostenhilfe ohne Ratenzahlung zu bewilligen wäre. Ob bei Ihrem Einkommen und Vermögen Prozesskostenhilfe in Betracht käme, können Sie unverbindlich hier (www.pkh-fix.de) berechnen lassen. Bitte beachten Sie, dass wir für die Richtigkeit dieses externen Links keinerlei Gewähr übernehmen können.